ZDF-Detektiv Georg Wilsberg braucht ein Coaching - Jürgen Kehrer zu Gast im COACHINGBÜRO SINN MEETS MANAGEMENT
Im November 2009 und Februar 2010 haben wir insgesamt dreimal einen kulturellen Netzwerkabend für unsere Kunden und Interessenten durchgeführt. Jürgen Kehrer hat zwei Kurzgeschichten seiner Detekiv-Figur Georg Wilsberg gelesen und Markus Classen, Inhaber des Coachingbüros, hat in zwei Präsentationen lustige Verbindungen zum Coaching hergestellt: 1. Wie klärt eigentlich ein Detektiv seinen Auftrag und wie macht es ein Coach? 2. Welchen Veränderungsbedarf hätte eigentlich Georg Wilsberg, wenn er einen Coach aufsuchen würde - und... ist er nicht coaching-resistent?!
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Inhalt der DVD:
Begrüßung zur Veranstaltung, Lesung von zwei kompletten Kurzgeschichten mit dem Detektiv Georg Wilsberg durch Jürgen Kehrer, zwei Präsentationen von Markus Classen (Was unterscheidet den Coach vom Detektiv in der Beziehungsgestaltung?/Welchen Veränderungsbedarf hat Jürgen Kehrer), Feedback der Gäste und ein Imagefilm über das Coachingbüro
Hier auch eine Kundenstimme:
"Sehr geehrter Herr Classen,
recht herzlichen Dank für die Zusendung der DVD vom "Wilsberg-Abend" im letzten November. Ich habe mich sehr gefreut. Auf diese Weise konnte ich meiner Frau zeigen, in welch angenehmer Atmosphäre wir an diesem Abend zusammengekommen waren und wie interessant so ein "Wilsberg" tatsächlich sein kann. Auch meine beiden Töchter haben zugeschaut mit dem Resultat, dass wir am vergangenen Samstagnachmittag sofort eine Wilsberg-Wiederholung im ZDF angeschaut haben – Herr Kehrer trat in dieser Folge übrigens als Reporter auf, so wie er ja fast immer in einer kleinen Nebenrolle zu sehen ist.
Dirk Werner, Solingen"
Insgesamt war es ein toller Abend!
Die Glocke 9. November 2009
Beratung für Detektiv Wilsberg
Münster.
Persönlichkeitsberater Markus Classen hätte seine helle Freude an Privatdetektiv Georg Wilsberg. "Wenn er sich öffnen würde, könnte ich gut mit ihm arbeiten", glaubt er. Aber will sich der kauzige ZDF-Krimiheld
überhaupt verändern? Das war wohl die spannendste Frage, mit der sich Classen und Wilsberg Autor Jürgen Kehrer am Freitag in Münster beschäftigten.Es war eine ungewöhnliche Abendveranstaltung, zu der das Coachingbüro "Sinn meets Management" aus Münster ins Cafe Faun eingeladen hatte. Mit Hilfe von zwei Wilsberg-Kurzgeschichten, die Schriftsteller Kehrer dem Publikum vorlas, sollte der Spieß umgedreht und die Spürnase genauer unter die Lupe genommen werden. Wie könnte ein Beratungskonzept aussehen, das dem in Münster ansässigen Detektivbüro Wilsberg auf die Sprünge und zu mehr Erfolg verhilft?
Und wo liegen die Unterschiede zwischen der Auftragsabwicklung eines Dedektives und eines Coaches? "Natürlich ist das Ganze mit Humor zu sehen. Es kann aber auch Anregung für den eigenen Beruf und das eigene Leben geben", erläuterte Markus Classen die Idee. Seit 2001 betreibt er sein Büro in Münster. Es bietet beispielsweise Menschen, die an ihrem Arbeitsplatz eine Sinnkrise erleben, Begleitung und Orientierung an.
(Laden Sie hier den Text als PDF herunter)
Münstersche Zeitung 6.November 2010
Der Schnüffler und der Coach
Berufs-Coach analysiert Detektiv Wilsberg
Münster.
Markus Classen ist Wilsberg-Fan. Und er ist "Coach". Das heißt, er berät Personen bei Problemen im Job. Sein Arbeitsfeld liegt zwischen Personalberatung und Psychotherapie.
Daher hat Classen(Foto) die Idee, die Romanfigur Wilsberg und seinen Beruf, das Coaching, zusammenzubringen. Dazu hat er am Donnerstagabend und am Freitagabend ins Cafe "Faun" in der Neubrückenstraße eingeladen. Zu den Gästen, zählte auch Jürgen Kehrer, der Autor der Wilsberg –Krimis.
Etwa 50 Leute, darunter viele Fans des münterschen Privatdetektivs, waren gekommen. Und gespannt was da nun eigentlich genau auf sie zukommen sollte. Soviel war klar: Es sollte eine bislang nicht dagewesene Mischung aus Coaching, Lesung und Kontakte-Knüpfen werden.
"Annoncierter Tod"
Jürgen Kehrer las zunächst Passagenseiner Kurzgeschichte "Chronik eines annoncierten Todes "vor. Wilsberg soll einen alten Freund beschützen, der eine Morddrohung erhalten hat. Classen unterbrach dann die Lesung und analysierte Wilsbergs Verhalten im Kundengespräch vom Standpunkt eines Coaches. Wilsbergs Berufsethik sei zweifelhaft, da er den Auftrag nur des Geldes wegen annehme, so Classen. Schmunzeln bei den Zuschauern.
"Bindungsfeindlich"
Nach einer Pause laß Kehrer eine weitere Kurzgeschichte. Nun sollten die Zuschauer selbst das zuvor erlernte auf Wilsberg anwenden. Seine Beziehungen zu Frauen sollte der bindungsfeindliche Detektiv einmal überdenken. Oder systematisch über Presse und Internet Neukunden anwerben. Ob Wilsberg die gut gemeinten Ratschläge annehmen würde, muss sein Schöpfer, Jürgen Kehrer wissen: "Vermutlich nicht", sagt er und grinst.
Westfälische Nachrichten, Montag den 8.11.2009
Wilsberg – Nachhilfe im Kundenservice
Kehrer und Coach sammeln Verbesserungsvorschläge
Münster.
Krimiheld Georg Wilsberg hat ein Problem, eigentlich immer. Und sein Autor Jürgen Kehrer ist auch noch der festen Überzeugung der Mann sei "beratungsresistent". Nun sollte ihm doch geholfen werden: Im Cafe Faun las Kehrer am Freitagabend zwei Wilsberg Kurzgeschichten und Coach Markus Classen (Sinn meets Management)lud das Publikum ein, Wilsbergs Dilemma zu lösen.
Mit Classen sprach WN-Redakteur Günter Benning.
Wilsberg ist knorrig. Wo sehen sie ein Defizite?
Classen: Ja, der kommt sperrig daher, so wie der mit seinen Kunden umgeht. Da würde ich ihm schon mal eine Schulung in Sachen Kommunikation empfehlen. Der muss mit Fragetechniken anders umgehen, wenn er die Auftragserklärung macht. Und er sollte den Kunden mehr Wertschätzung entgegenbringen.
Nun muss man leider sagen, der ist in seiner Art ja recht erfolgreich. Vielleicht mögen die Leute das Knorrige?
Classen: Ja, darüber haben wir auch diskutiert. Es wäre schade, die Figur an diesem Punkt zu verändern, weil dies ja sein Alleinstellungsmerkmal ist. Er ist in seiner Arbeit sehr erfolgreich. Da muss man sich als Coach zurückziehen und gestehen: Das Detektivhandwerk ist etwas anderes als Coaching.
Sagen Sie mal, ist das nicht fast ein Problem, dass wir heute mit so gut gecoachten Leuten umgehen, deren Glätte man schon schleimig finden könnte….
Classen: Ja, das ist das Thema Authentizität. Und da ist der Georg Wilsberg wirklich eine authentische Figur, die nicht bereit ist, sich für Geld, Altersvorsorge oder solche Dinge zu verbiegen.
Die Zuschauer haben versucht, an der Figur zu drehen. Was könnte man machen, ohne dass der Charakter vor die Hunde geht?
Classen: Ja, ein Thema der Gäste war, dass sie Georg Wilsberg empfehlen würden, seine Beziehungen zu den Frauen zu überarbeiten. Er hat ja sehr wohl sexuelle Beziehungen im Buch, aber sobald es naher wird, tritt er den Rückzug an. Da haben einige doch gesagt, eine feste Freundin würde ihm doch nicht schaden.
Was macht ein Coach wie sie?
Classen: Eine gezielte Veränderungsbegleitung im Berufsfeld. Das Spektrum ist vielfältig.
Wären sie gerne mal Detektiv geworden?
Classen: Ja, das habe ich mir auch mal überlegt. Aber in der ersten Wilsberg-Geschichte geht es so aus, dass sich Wilsberg kratzend und beißend in einem Verlagshaus auf dem Boden wälzt. Da bin ich ganz froh, dass ich das nicht tun muss.
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